Gefesselt

 

Es ist eine stille, kalte Nacht,

 

schon nicht in Einsamkeit verbracht.

 

Ich liege auf meinem Bett, unfähig mich zu bewegen,

 

folge einzig, allein deinem Segen.

 

 

 

Gefesselt, ich gehöre dir,

 

mache mit mir, was du willst,

 

forme mich zu deinem Bild.

 

Gehorchen werde ich auf Wort,

 

führe mich an jenen unbekannten Ort.

 

Gefesselt, in deinen Augen flammt die Gier.

 

 

 

Ich weiß noch, als ich dich zum ersten Mal sah,

 

von jenem Moment war nichts mehr wie es einmal war.

 

Lass mich deine willige Sklavin sein,

 

gebe mir Lust und Pein.

 

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