Herzblut
Die Nacht war bereits hereingebrochen. Er saß alleine in seinem Anwesen, das von der Schönheit vergangener Epochen bezeichnet. Im Kamin tanzten die winzigen Flammen auf und um, tauchten den großen Raum in eine angenehme Wärme. Das Glas Rotwein in seiner Hand diente zur Entspannung und Entfesselung seiner Kreativität.
Plötzlich zerriss ein lauter Knall die angenehme Stille und er sprang wie vom Blitz getroffen auf, was war passiert? Keine zwei Sekunden ließ ein hysterisches Schluchzen die Wände erzittern, dass er nur allzu gut kannte.
„Wo bist du?“, fragte er, ohne zu wissen, ob sie ihn wirklich hören konnte.
Doch einige Augenblicke später stand SIE vor ihm, in einem cremefarbenen Nachthemd, das ihre nackten Beine zeigte. Doch ihr Gesicht war von Tränen gezeichnet, außerdem zitterte ihr Körper wie Espenlaub. Fassungslos starrte er auf den handgroßen Blutfleck, der auf ihrer Brust prangte.
„Was ist mit dir passiert?“, erkundigte er sich voller Sorge und schloss sie in die Arme.
„Es tut weh…es tut weh“, wiederholte sie immer wieder und erwiderte die Umarmung.
Er drückte sie fest an seine Brust, wer auch immer diesem Frevel begangen hatte, würde es bitter bereuen. Seine Hand strich über ihr teilweise zerzaustes Haar, wanderte über den Rücken, gleichzeitig pochte sein Herz wie verrückt. Was zum Teufel tat diese Frau mit ihm? Selbst in diesem Zustand konnte er sein Verlangen kaum bändigen. Ein Räuspern war die Folge, welches jedoch nicht ungehört blieb.
„Ich weiß, was du möchtest“, flüsterte sie und löste sich aus der Umarmung. „Und vielleicht ist es fähig, die Schmerzen zu lindern.“
Er nickte zögernd und verwickelte sie anschließend in einen wilden Kuss. Ihre Lippen pressten sich aneinander, die Zungen tanzten miteinander als wollten sie nie mehr aufhören. Behutsam schob er seine Hand unter das weiße Kleid, zog es ihr schließlich über den Kopf. Die festen Brüste schienen ihm regelrecht zu begrüßen, hart, rot und ein bisschen frech streckten sich ihm entgegen.
„Seit wann bist du denn schüchtern?“, fragte sie schelmisch, als sie sein Zögern bemerkte.
„Schüchtern?“, seine Antwort war ein tiefes Knurren und seine blauen Augen blitzten. „Ich zeige dir von wegen schüchtern.“
Ehe das Mädchen reagieren konnte, hob er sie auf seine Arme und trug ihren schmalen Körper zu Kamin. Ohne Laut ließ er sie auf das Tigerfell fallen und ihr überraschter Blick ließ ihn grinsen.
„Sage nie wieder, ich sei schüchtern“, er küsste sie und riss die restliche Kleidung so stürmisch herunter, dass es an Wunder grenzte, das diese dabei heile blieb.
„Wunderschön…selbst im Schmerz“, flüsterte er und ließ seine Lippen sowie die Zunge mit ihren Brüsten spielen.
Erwartungsvoll bog sie sich ihm entgegen und seine Hände kneteten das weiche Fleisch, so dass es beinahe weh tat. Es dauerte einige Zeit, bis sie sich unter Stöhnen und Keuchen erheben konnte. Schweißperlen rannen über ihre Stirn.
„Jetzt bin ich dran“, hauchte sie verführerisch und befreite ihn flink aus seiner Kleidung.
Zart glitten ihre Finger über seine erhitzte Brust, ohne ihn jedoch zu befriedigen. Die andere Hand krallte sich währenddessen in seine Hüfte und sie ihn ganz tief in den Mund nahm. Er warf seine blonden Haare in den Nacken und stöhnte erregt, was sie ermutigte, ihren Kopf noch schneller zu bewegen.
„Nein“, keuchte er und drückte sie zurück auf das Fell.
Als sie ihn verwirrt anschaute, strich er über ihre Wange.
„So gerne ich dich jetzt ebenfalls verwöhnen würde. Ich kann jetzt nicht.“
„Dann nimm mich“, raunte sie zurück und spreizte lockend ihre Beine
Er packte sie an Haaren, riss in ihren Kopf in den Nacken während er hart in sie eindrang. Seine Nägel gruben sich in ihren Rücken, in die Brust und hinterließ dort blutige Striemen. Doch dieses entsprang der Lust und nicht der Pein. Sie schrie auf als beide den Höhepunkt erreichten.
„Für immer“ hauchte er, ehe sie beide Arm in Arm einschliefen.

Wenn es neblig ist im Wald
Der feuchte Waldboden war unangenehm unter ihren Füßen und machte Geräusche, die ihr für den Bruchteil einer Sekunde vor Ekel das Gesicht verziehen ließ. Dennoch folgte sie ihm, denn sie hatte kaum eine andere Wahl. Die silberne Kette um ihren Hals machten sie zu seinem Geschöpf, zur willenlosen Sklavin.
Sie erinnerte sich noch ganz genau an den Moment, an dem sie sich zum ersten Mal trafen. Ihr Herz hatte bis zum Halse geklopft und ihr Puls raste als stünde er unter Storm. Aber in den wunderschönen Augen ihres Angebeten hatte sie von Beginn an etwas gesehen, dass das Blut in ihren Adern gefrieren ließ. Es erschreckte und erregte sie in einem Atemzug. Zuerst hatte sie noch versucht, sich gegen diese Anziehungskraft zu wehren, doch jener Kampf hatte sich als chancenlos erwiesen. Jede kurze Berührung, jedes Wort, das er an sie richte, vergrößerte ihre Sehnsucht.
„Du weißt, das ich auf vollkommene Unterwerfung bestehe. Wenn du mir die Hand reichst, gehörst du mir.“
Die Vernunft hatte sich bis zur Grenze gesträubt, doch ihr Herz verlangte verzweifelt nach ihm. Letztlich hatte sie sich ihm hingegeben, nicht ahnend, was ihr bevorstand.
„Vorsicht“, holte die Stimme ihres Herren sie in die Wirklichkeit zurück und sein fester Griff verhinderte in letzter Sekunde einen Sturz.
Ihre Wangen färbten dunkelrot, wie hatte sie so ungeschickt sein können?
Gleich darauf blieb ihr Herr stehen.
„Sieh mich an“, seine Stimme duldete keinen Widerspruch.
Eilig gehorchte sie und verlor sich regelrecht in seinen dunklen Augen.
„Sehr schön“, leidenschaftlich, wild verschloss er ihre Lippen und sie erwiderte.
Alle in ihr schrie danach, ihre Arme um seine Nacken zu schlingen und die Hände durch seine langen Haare wandern zu lassen. Doch sie wusste, dass er es nicht berührt werden wollte. Es sei denn, er gab die ausdrückliche Erlaubnis.
Langsam und trügerisch sanft führte er sie zu einem Baum.
„Stell dich dorthin und bewege dich nicht“, sie tat wie verlangt und streckte zusätzlich die Arme aus.
Mit einem wohlwollenden Lächeln schaute er sie an und band ihren Körper anschließend am Baumstamm fest. Sie zog die Luft ein, wagte jedoch nicht zu protestieren. Er strich ihr über die Wange und lächelte sanft. Gleich darauf legte er seine große Hand auf ihre Kehle. Ihre Augen weiteten und sie schnappte nach Luft.
„Nicht bewegen, sonst tut es weh“, sie nickte und sah, dass er leicht amüsiert grinste.
Mit der anderen Hand begann er, ihre Brüste erst zu streicheln und anschließend die harten Warzen zu zwirbeln. Sie keuchte auf, so gut es möglich war.
„Ja, das gefällt dir, hmm?“, wie ein Tier schlug er seine Nägel in ihren Oberkörper und betrachtete voller Stolz die blutigen Striemen.
Sie wimmerte, machte jedoch keine Anstalten, ihm auszuweichen. Ein Versuch würde lediglich bedeuten, dass sie ihren Rücken an der harten Baumrinde aufscheuerte.
„Schau mal, was ich hier habe“, sie erblickte sein belustigtes Grinsen, das sie schauern ließ. In den Händen hielt er einen Plug aus Stahl. Sie hatte Mühe, die Gänsehaut zu unterdrücken.
Wortlos, aber sehr vorsichtig führte er ihn in sie ein. Das kühle Edelmetall streifte ihre Schamlippen, ihr Lustzentrum und sie musste ein Stöhnen unterdrücken, was ihm zu gefallen schien. Immer mehr drückte er ihn auf ihre Klit, die mit jeder Sekunde mehr anschwoll. Ihr farbloser Saft rann die Schenkel hinunter.
„Du glaubst doch wohl nicht, dass ich dich schon kommen lass, oder?“, die Frage klang rhetorisch.
Sie schüttelte den Kopf. „Nein Herr.“
„Gut, das will ich dir auch geraten haben.“
Der Plug rutschte wie von selbst in sie hinein. Die Kühle in ihrer feuchten Spalte ließ sie für einen kurzen Moment zusammenzucken. Während dessen holte er eine Lederpeitsche hervor und ließ sie über ihren Oberkörper, traf die Brüste, die Schultern, den Bauch. Sie keuchte auf, unterdrückte den Impuls zu schreien und keuchte stattdessen auf. Jeder Schlag ließ ihre Schenkel zucken und einzig, allein das Seil verhinderte, das die Beine unter ihr nachgaben.
„So schön“, erst nach einigen Sekunden merkte sie, dass er die Peitsche zur Seite gelegt hatte und direkt vor ihr stand.
Ihr Herz drohte zu zerspringen als er sie ungewohnt sanft küsste.
Doch nur einen Augenblick später riss er sich eilig die Kleidung vom Leib, was sie aufseufzen ließ. Seine Hand krallte sich abwechselnd in ihre mit Flecken übersäten Brüste, was den Schmerz durch ihre Adern rasen ließ. Gleichzeitig zog er den Plug aus ihr heraus und drang stattdessen hart in sie ein. Seine Hände krallten sich in ihre Haare, zogen ihren Kopf nach hinten, so dass er sich am Hals zu schaffen machen konnte.
Sie stöhne auf und vor ihren Augen tanzten weiße Sterne, als er sie immer härter und immer tiefer stieß. Ihre geschwollene Klit benetzte ihn mit ihrem Saft, erleichterten ihm sein Tun. Selbst das ihr Rücken schmerzhaft an der Rinde scheuerte, bemerkte sie kaum. Sie spürte nur einen gewaltigen Höhepunkt, den sie zusammen mit ihrem Herrn teilte.